Blackyyy's erotische Geschichten

 



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Der Geruch von Dankbarkeit

So kurz vor den Sommerferien noch so lange in der Schule zu sitzen, schlug sich merklich auf die Stimmung von Jens Kaminski . Aber der 42-jährige Oberstudienrat war ein pflichtbewusster Lehrer, und daher erledigte er den lästigen Verwaltungskram, der noch in der letzten Schulwoche anfiel, wenn auch mit einem etwas genervten Gesichtsausdruck. Die meisten Kollegen waren bereits zu Hause, nur eine Handvoll Personen befand sich um diese Zeit noch im Gebäude. Der sportliche und immer noch  jung gebliebene Mann hatte pechschwarzes Haar, grüne Augen und einen durchtrainierten Körper. Er unterrichtete Mathematik und Sport am städtischen Gymnasium und wurde als sehr engagierter Lehrer sowohl von den Schülern als auch von den meisten Kollegen sehr geschätzt. Ihm war es wichtig, dass er noch nichts von seinem Schwung eingebüßt hatte, mit dem er 12 Jahre zuvor in seinen Traumjob gestartet war.

 

Es war bereits fast 19 Uhr, als es plötzlich an der Tür seines Klassenraumes, in dem er zu arbeiten pflegte, klopfte. Verwundert blickte er zur Tür und dann auf die Uhr. Wer konnte denn um diese Zeit noch etwas von ihm wollen? Wer wusste überhaupt noch, dass er in der Schule war? Neugierig ging er zur Tür. Es war eine seiner Marotten, nicht einfach ‚Herein‘ zu rufen, sondern lieber selber die Tür zu öffnen. Das kam ihm höflicher und vor allem persönlicher vor.

 

Als er die 19-jährige Pia Sandmann vor sich sah, war er zunächst verwirrt. Er hatte nicht mit einer Schülerin gerechnet, schon gar nicht mit dieser, da sie zum Abschlussjahrgang gehörte, der am vorigen Freitagabend seine Abiturzeugnisse bekommen hatte. „Pia“, sagte der Lehrer mit einem etwas verdutzten  Gesichtsausdruck, „das ist aber eine Überraschung.“ Die junge Frau war sehr groß, mit knapp 1,80 m fast so groß wie ihr Gegenüber, und hatte langes brünettes Haar, das mit seinen vielen Korkenzieherlocken ein bildhübsches Gesicht umrahmte. Sie trug einen sehr kurzen, weit geschnittenen, schwarzen Rock, der durch ihre endlos langen Beine noch kürzer als ohnehin schon erschien. Trotzdem war der Rock aus elegantem Stoff, was verhinderte, dass die Trägerin zu nuttig wirkte. Aber der Blick richtete sich unweigerlich auf ihre Beine, so auch bei ihrem ehemaligen Lehrer. Dazu passend trug sie eine dunkelrote Bluse und wirkte in diesem Outfit etwas älter, als sie tatsächlich war. Nur die ausgelatschten Turnschuhe passten nicht so recht in das ansonsten makellose Bild der jungen, hübschen Frau. Pia hätte schon in ihrer Schulzeit eine Modellkarriere starten können. Ihre schulischen Leistungen waren hingegen stark verbesserungswürdig. Aber sie hatte ihr Abi geschafft, wenn auch nur knapp. Sie lächelte fröhlich, wie eigentlich immer.

 

Unwillkürlich hellte sich die Laune des Mannes deutlich auf, was beim Anblick einer solchen Schönheit nicht verwunderlich war. „Bitte, nehmen Sie doch Platz.“ Herr Kaminski wies auf einen Stuhl vor seinem Pult. „Was kann ich für sie tun? Stimmt etwas mit Ihrem Zeugnis nicht?“ Pia strahlte ihren Lehrer freundlich lächelnd an. „Nein, Herr Kaminski, alles in Ordnung mit meinem Zeugnis!“, erwiderte die junge Frau. „Ich wollte mich noch mal persönlich bei Ihnen bedanken. Ohne Sie hätte ich meinen Abschluss in Mathe niemals geschafft. Sie sind wirklich ein toller Lehrer!“ Jens Kaminski wurde ein bisschen rot, er konnte noch nie gut mit Komplimenten umgehen. „Ach, ich bitte Sie, dass gehört doch zu meinem Beruf dazu. Außerdem haben Sie sich das alles selbst und ziemlich hart erarbeitet. Sie sollten vielmehr stolz auf das sein, was sie erreicht haben.“, antwortete er etwas verlegen und gewohnt bescheiden.  Pia schüttelte immer noch freudig lächelnd den Kopf. „Das stimmt nicht, und das wissen Sie auch. Sie hatten immer so viel Geduld mit mir, haben sich so viel Zeit für mich genommen, haben uns auch nach dem Unterricht noch immer und immer wieder alles so gut erklärt. Das war mehr als einfach nur selbstverständlich. Ich, und ich glaube auch noch einige andere in unserem Kurs, verdanken unsere Note in erster Linie Ihnen. Und bei mir hätte ja ein einziger Fehlkurs mehr schon gereicht, dass ich nicht zu den Prüfungen zugelassen worden wäre. Und ich weiß selbst sehr genau, dass Mathe nicht gerade eine meiner Stärken ist.“ Da konnte ihr Jens nicht widersprechen, Diese bildhübsche Schülerin auf eine glatte Vier zu bekommen, hatte wahrhaftig einiges an Zeit und Mühen in Anspruch genommen. „Aber Sie haben sich trotzdem jedes Prozentpünktchen hart verdient. Ich habe Ihnen nie ihre Note einfach so geschenkt. Sie haben das alles selbst geschafft.“

 

Es war genauso, wie Pia es sich ausgemalt hatte: Herr Kaminski brachte es nicht fertig, ein Kompliment einfach anzunehmen. „Ich bleibe dabei: Ohne Sie hätte ich meinen Abitur wahrscheinlich nicht bekommen. Ob Sie das wahrhaben wollen oder nicht. Sie sind ein fantastischer Lehrer, und ich habe mir gedacht, dass Ihnen das viel zu selten einmal so offen und so deutlich gesagt wird.“, konterte Pia. Die Situation kam dem Oberstudienrat mittlerweile etwas grotesk vor. Das Lob über seine Arbeit tat ihm gut, und er registrierte, dass es keinen Sinn machte, sich dagegen zu sträuben, dieses Lob anzunehmen. „Das ist wirklich nett von Ihnen, dass sie das sagen. Aber diesen Kurs zu unterrichten, hat auch wirklich Spaß gemacht. So etwas hat man auch nicht alle Tage“, versuchte Jens das Kompliment gleich wieder zurück zu geben.

 

„Das mag schon sein“, gab Pia zurück, „trotzdem war es mir wichtig, nochmal hierher zu kommen und mich für alles zu bedanken, was sie für mich getan haben. Ich habe mir auch überlegt, wie ich Ihnen eine ganz besondere Freude machen kann!“ Pias Herz schlug schnell in ihrer Brust.

 

„Sie wissen aber doch, dass ich keinerlei Geschenke annehmen darf, damit würde ich ja meinen Job riskieren.“ Jens Kaminski versuchte es erneut auf die bescheidene Art. „Oh, sie müssen sich keine Sorgen machen. Das Geschenk hat kein Geld gekostet.“ Pias Augen funkelten geheimnisvoll bei diesen Worten. Sie blickte ihrem ehemaligen Lehrer direkt in die Augen und machte bewusst eine Pause. Es kam beiden wie eine halbe Ewigkeit vor, bis sie mysteriös lächelnd weiter sprach, etwas leiser als zuvor. „Ich habe mir gedacht, ich lasse Sie ausgiebig und nach Herzenslust an meinen Füßen riechen! Wie klingt das für Sie?“

13.12.14 18:12
 
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